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Mundschleimhautveränderungen

Veränderungen der Mundschleimhaut – etwa weißliche Beläge, rötliche Schleimhautveränderungen oder nicht heilende Wunden – sollten stets fachärztlich abgeklärt werden.

Als HNO-Wahlarzt untersuche ich die gesamte Mundhöhle und den Rachen sorgfältig. Bei unklaren Befunden kann ich direkt in meiner Ordination eine ambulante Biopsie unter lokaler Betäubung durchführen und so rasch eine sichere Diagnose ermöglichen.

Mundschleimhautveränderungen – Abklärung beim HNO-Wahlarzt Wien

Veränderungen der Mundschleimhaut werden häufig zunächst als harmlos angesehen – etwa als Aphte, kleine Verletzung oder Druckstelle durch eine Prothese. Tatsächlich sind die meisten Befunde gutartig. Besteht eine Veränderung jedoch länger als drei Wochen, vergrößert sie sich oder heilt sie nicht ab, sollte sie fachärztlich untersucht werden.


Als HNO-Facharzt untersuche ich den gesamten Kopf-Hals-Bereich mit besonderem Augenmerk auf die Mundhöhle, die Zunge, die Wangenschleimhaut, den Gaumen und den Rachen. Durch meine Spezialisierung und moderne Untersuchungsmöglichkeiten lassen sich auch unauffällige oder schwer erkennbare Veränderungen zuverlässig beurteilen.


Ist ein Befund unklar, kann ich direkt in meiner Ordination eine kleine Gewebeprobe (Biopsie) unter lokaler Betäubung entnehmen. Der Eingriff erfolgt ambulant und dauert nur wenige Minuten. Die Probe wird anschließend histologisch untersucht. Das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb weniger Werktage vor und wird mit Ihnen persönlich besprochen. Dabei erkläre ich Ihnen den Befund verständlich und bespreche gegebenenfalls die nächsten Behandlungsschritte.

Die frühzeitige Diagnose spielt bei Veränderungen der Mundschleimhaut eine entscheidende Rolle. Bestimmte Vorstufen wie Leukoplakien oder Erythroplakien können ein erhöhtes Risiko für eine bösartige Entwicklung aufweisen. Werden sie rechtzeitig erkannt, bestehen in den meisten Fällen sehr gute Behandlungsmöglichkeiten.


Mein Rat: Lassen Sie Veränderungen der Mundschleimhaut, die nicht innerhalb von drei Wochen abheilen oder auffällig erscheinen, fachärztlich abklären. Eine frühzeitige Untersuchung schafft Klarheit und kann entscheidend für den weiteren Verlauf sein.

Mögliche Ursachen von Mundschleimhautveränderungen

  • Chronische Reizung – beispielsweise durch Rauchen, Alkoholkonsum, schlecht sitzende Prothesen, scharfe Zahnkanten oder andere mechanische Belastungen.

  • Virusinfektionen – etwa durch Herpes-simplex-Viren (HSV), humane Papillomaviren (HPV) oder das Epstein-Barr-Virus (EBV).

  • Pilzinfektionen – insbesondere eine orale Candidose (Mundsoor), häufig nach einer Antibiotikatherapie oder bei geschwächtem Immunsystem.

  • Autoimmunerkrankungen – wie Lichen planus, Pemphigus vulgaris oder das Sjögren-Syndrom.

  • Vorstufen von Krebs (Präkanzerosen) – beispielsweise Leukoplakien oder Erythroplakien, die ein erhöhtes Risiko für eine bösartige Entwicklung aufweisen können.

  • Gut- und bösartige Tumoren – unter anderem Fibrome, Papillome oder Karzinome der Mundhöhle und des Rachenraums.

  • Mangelzustände – insbesondere Eisen-, Vitamin-B12- oder Folsäuremangel, die Aphthen und andere Schleimhautveränderungen begünstigen können.

Typische Symptome und Befunde

  • Weißliche Beläge oder Flecken – nicht abwischbar, Hinweis auf Leukoplakie oder Candidose

  • Rötliche, samtige Schleimhautveränderungen – Erythroplakie, erhöhte Entartungswahrscheinlichkeit

  • Wunden, die nicht heilen – Ulzera, die länger als 2–3 Wochen persistieren

  • Schmerzen oder Brennen im Mundbereich – häufig bei Aphten oder Pilzinfektionen

  • Schleimhautwucherungen oder knotige Veränderungen – Fibrome, Papillome, Zysten

  • Farbveränderungen der Schleimhaut – diffuse Rötung oder Veränderung der Oberflächenstruktur

  • Anhältende Heiserkeit oder Schluckbeschwerden – kann auf Veränderungen im Rachen oder Kehlkopf hindeuten

Untersuchung & Ablauf in der Ordination

Die Beurteilung von Mundschleimhautveränderungen erfolgt klinisch – durch Inspektion, Palpation und bei Bedarf histologisch durch eine Gewebeentnahme (Biopsie). Der Ablauf ist ambulant und gut verträglich.

  1. Anamnese – Wann wurde die Veränderung bemerkt? Veränderung in Größe oder Charakter? Schmerzen? Risikofaktoren (Rauchen, Alkohol, Prothesendruck)?

  2. Klinische Inspektion – Visuelle Beurteilung unter guter Lichtquelle, ggf. mit Lupe. Fotodokumentation des Befunds.

  3. Palpation – Tastuntersuchung auf Verhärtung, Verschieblichkeit und Abgrenzbarkeit der Veränderung.

  4. Lupenlaryngoskopie oder Endoskopie (bei Bedarf) – Beurteilung von tiefer liegenden Abschnitten im Rachen und Kehlkopf.

  5. Biopsie (bei unklarem Befund) – Entnahme einer kleinen Gewebeprobe unter lokaler Betäubung, schmerzfrei, ambulant. Der Eingriff dauert wenige Minuten.

  6. Histologische Auswertung – Einsendung an pathologisches Labor. Befund liegt in der Regel innerhalb von 5–10 Werktagen vor.

  7. Befundbesprechung – Persönliche Erklärung des Laborbefunds und gemeinsame Planung weiterer Schritte – von der Verlaufskontrolle bis zur Therapie.

Mundschleimhautveränderungen Abklären HNO Wien - DDr. Bernhard Jank

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