Schnarchen
Abklärung und Therapie bei Schnarchen und obstruktiver Schlafapnoe – HNO-Wahlarzt Wien.
Schnarchen & Schlafapnoe – HNO-Abklärung in Wien
Schnarchen ist in Österreich weit verbreitet – rund 40 % der Männer und 25 % der Frauen schnarchen regelmäßig. Was zunächst harmlos wirkt, kann ein Hinweis auf eine ernsthafte Schlafstörung sein: die obstruktive Schlafapnoe (OSA), bei der es zu wiederholten Atemaussetzern während des Schlafs kommt.
Als HNO-Wahlarzt in Wien führe ich eine gezielte Abklärung der Ursachen durch und entwickle gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Therapiekonzept – von konservativen Maßnahmen bis hin zu operativen Eingriffen.
Behandlungsschwerpunkte
Primäres Schnarchen (einfaches Schnarchen)
Obstruktive Schlafapnoe (OSA)
Nasenseptumkorrektur bei Nasenatmungsbehinderung
Entfernung vergrößerter Mandeln oder Polypen
Überweisung und Kooperation mit dem Schlafzentrum Wien

Mögliche Ursachen im HNO-Bereich
- Erschlafftes Gaumensegel – Das weiche Gaumengewebe vibriert bei der Einatmung und erzeugt das Schnarchgeräusch
- Vergrößerte Gaumenmandeln – Einengung des Rachenraums, besonders bei Kindern
- Nasenseptumdeviation – Verkrümmte Nasenscheidewand erzwingt Mundatmung
- Nasenpolypen oder chronische Sinusitis – Einschränkung der Nasenatmung
- Übergewicht (BMI > 30) – Fettansammlungen im Rachenbereich verengen die Atemwege
- Obstruktive Schlafapnoe (OSA) – Vollständiger Verschluss der oberen Atemwege mit Atemaussetzern
- Alkohol oder Sedativa – Muskelerschlaffung verstärkt das Schnarchen
Welche Beschwerden sind typisch?
Schnarchen und Schlafapnoe können sich durch verschiedene Zeichen ankündigen:
- Lautes, regelmäßiges Schnarchen – häufig vom Bettpartner beobachtet
- Atemaussetzer während des Schlafs (Schlafapnoe) – oft 10–60 Sekunden lang
- Ausgeprägte Tagesmüdigkeit trotz ausreichend Schlafzeit
- Konzentrationsschwäche und Gedächtniseinbußen
- Morgendliche Kopfschmerzen
- Trockener Mund oder Halsschmerzen beim Aufwachen
- Unruhiger, nicht erholsamer Schlaf
- Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit
Wichtig: Unbehandelte Schlafapnoe erhöht das Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfall und Bluthochdruck.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Diagnostik bei Schnarchen und Schlafapnoe umfasst mehrere Schritte:
Anamnese – Ausführliches Gespräch über Schlafgewohnheiten, Symptome und Partnerbeobachtungen
HNO-Spiegelung – Beurteilung von Nase, Rachen, Gaumensegel und Kehlkopf auf anatomische Engstellen
Flexible Nasenendoskopie – Detaillierte Darstellung der oberen Atemwege
Schlafscreening / Polygraphie – Ambulante Schlafmessung zur Erfassung von Atemaussetzern und Sauerstoffsättigung
Überweisung Schlaflabor – Bei Verdacht auf schwere OSA zur vollständigen Polysomnographie
Therapieoptionen reichen von CPAP-Maske über nasale Eingriffe bis zu ambulanten Operationen am weichen Gaumen.
FAQ
